DIA- TRAIN

DIA- TRAIN ein Bericht in der Lokalzeit Bergisches Land

Die Lokalzeit Bergisches Land berichtete im Juni 2006 über das DIA- TRAIN Verfahren.

Marion Schmidt- Lorch und Hartmut Wischmann von der Beratungsstelle der Jugendberufshilfe Wuppertal waren die Durchführenden.

 

 

 

 

Kurzumschreibung DIA- TRAIN

DIA- TRAIN steht für DIAgnose und TRAINing, geschützt durch eine personen- und trägergebundene Lizenz.

 

Dieses Verfahren wurde im Auftrag des Landesjugendamtes Westfalen- Lippe unter der Leitung des Institutes für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt und Sozialpolitik (INBAS GmbH, Landesbüro NRW) für benachteiligte Jugendliche im Übergang Schule- Beruf entwickelt.

Zielgruppe dieser Maßnahme sind junge Menschen an der Schwelle zum Eintritt in das Berufsleben, die bei diesem zukunftsentscheidenden Schritt benachteiligt sind. Diese SchülerInnen sind vielfach gekennzeichnet durch Defizite, tatsächlich vorhandene oder solche, die Ihnen im Laufe einer negativen Bildungskarriere zugeschrieben worden sind. Ihre Fähigkeiten und Kompetenzen, Interessen und Neigungen sind den Jugendlichen oftmals selbst nicht bewusst.

Die Jugendlichen durchlaufen sieben verschiedene Unterverfahren (Sozialtraining, Biografisches Interview, Kreativtraining, Erlebnispädagogik, Assesment- Center, Lerntraining und Zukunftswerkstatt). Ihnen werden dort die eigenen Kompetenzen und Ressourcen, sowie vorhandene persönliche Stärken aufgezeigt.

Zehn Werktage diagnostizieren und trainieren zwei geschulte TrainerInnen eine Gruppe von acht Jugendlichen. Die Diagnose konzentriert sich auf den Bereich der Schlüsselkompetenzen: Methodenkompetenz, soziale und persönliche Kompetenz und auf interne und externe Ressourcen. Die Ergebnisse dienen als Gundlage für eine gezielte individuelle Förderung. Die Jugendlichen erhalten ein Zertifikat und einen Förderbericht für nachfolgend betreuende Einrichtungen.

 

Die sieben angewandten Verfahren richten sich nach festgelegten Standards:

- Kompetenzansatz: vorhandene Stärken

- Förderdiagnose: Ansatzpunkte für die individuelle Diagnose und Entwicklungschancen

- Kontrollierte Subjektivität: Diagnostische Professionalität der Durchführenden

- Ganzheitlichkeit/ Lebensweltorientierung: Sozialpädagogische Betreuung

- Partizipation: Steuerung der Lern- und Entwicklungsprozesse durch die Jugendlichen selbst